Das Wiener Wirtshaus als gelebte Praxis und Gemütlichkeit als gemeinsamer Nenner
Wie soziale Interaktion, Tradition und Atmosphäre im Wirtshaus zusammentreffen und Gemütlichkeit zum verbindenden Erlebnis werden – ein Blick auf Wien und seine „Dritten Orte“*.


Im Rahmen unseres Projekts SERVAS – Verein zur Förderung der Wiener Wirtshauskultur haben wir mehr als 800 Beiträge gesammelt, die Menschen spontan mit „(m)ein Wiener Wirtshaus“ verbinden. Das Ergebnis zeigt eindeutig: Gemütlichkeit ist der gemeinsame Nenner, der alle Wahrnehmungen verbindet.

Doch Gemütlichkeit ist mehr als ein Gefühl: Sie entsteht im Zusammenspiel von sozialer Nähe, wiederkehrenden Ritualen, vertrauter Umgebung und gemeinsamer Erfahrung. In diesem Sinne kann das Wiener Wirtshaus als „Dritter Ort“ verstanden werden – ein Raum neben Zuhause und Arbeitsplatz, der Begegnung, Austausch und Gemeinschaft ermöglicht.

Unsere kulturwissenschaftliche Analyse verdeutlicht, dass das Wiener Wirtshaus sozial gelebte Praxis ist, in der kulturelle Werte, Traditionen und menschliche Verbindungen sichtbar werden. Es ist nicht nur ein Ort des Essens und Trinkens, sondern ein lebendiger Raum, in dem Gemütlichkeit erfahrbar wird und Menschen zusammenbringt.

*(nach Ray Oldenburg)

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